Sprossen
Grünes vom Fensterbrett
Keimlinge sind eine optimale Ergänzung des winterlichen Speiseplanes – nicht nur von den Nährstoffen, auch geschmacklich! Getreide und Samen von Hülsenfrüchten eignen sich gut zum Keimen.
Tipps & Tricks:
- Gekeimte Samen sind leichter verdaulich und vitaminreicher als die Körner im Ruhestadium. Keimlinge enthalten Stärke, Ballaststoffe, Eiweiß, essenzielle Fettsäuren und vor allem reichlich Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Mineralstoffe. Der Vitamingehalt kann sich durch die Keimung verdrei- oder gar vervierfachen.
- Durch den Keimprozess verringert sich der Gehalt an blähend wirkenden Inhaltsstoffe der Hülsenfrüchte um ca. 80%.
So bringen Sie Ihre Lieblingssamen zum Sprießen:
- Biologisches Saatgut garantiert, dass keine synthetischen Keimungshemmer zugesetzt wurden.
- Zum Keimen eignen sich nahezu alle Getreidearten, bes. Hafer, Gerste und Weizen, Kresse, Kichererbsen, Mungobohnen, Alfalfa/Luzerne, Senf, Bockshornklee, Linsen u.v.m
- Als Keimgefäß eignet sich ein Marmeladeglas, das mit einem groben Gewebe (Gaze) verschlossen wird oder eine Keimbox. Über Nacht werden die Samen in reichlich Wasser eingeweicht, morgens gründlich durchgespült und ohne Wasser tagsüber stehen gelassen. Von nun an täglich zweimal durchspülen, damit sie nicht faulen oder sich Schimmel bildet. Nach ca. 4 Tagen haben sich Keimlinge gebildet. Vor dem Essen nochmals durchspülen und dann in den Salat oder aufs Butterbrot gestreut genießen. Hülsenfruchtkeime vor dem Verzehr kurz blanchieren.
- Fertige Keimlinge maximal 2 Tage gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren











