LEBENSART BLOG

DIE AKTUELLE FRAGE

Entspannen, Abenteuer oder Fernreise: Welchen Urlaub planen Sie heuer?
 

mehr

Fair einkaufen gegen Hunger und Armut

14.10.2010:

FAIRTRADE-Produkte bieten eine Möglichkeit, um den Armen dieser Welt zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Foto: Fairtrade
Weltweit leben über eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Der fehlende Zugang zu Ressourcen, mangelnde wirtschaftliche Entwicklungschancen, schlechte Regierungsführung und Korruption, Kriege sowie Naturkatastrophen sind häufig die Ursa

Menschen, die in Armut leben, können sich oft nur schwer die Lebensmittel des heimischen Marktes leisten.
Kleinbauernfamilien haben gegen die subventionierte Konkurrenz aus dem Norden praktisch keine Chance. „Künftig muß es eine bessere soziale Absicherung der Ärmsten und eine verstärkte Förderung von kleinbäuerlicher Landwirtschaft geben, um Nahrungsmittels zu sichern und für den unberechenbaren Weltmarkt besser gerüstet zu sein“, fordert Hartwig Kirner, FAIRTRADE-Geschäftsführer, anlässlich des UN-Welternährungstags am 16. Oktober. „Bauernorganisationen müssen gefördert, Zugang zu Land und Produktionsmitteln wie Dünger und Saatgut ermöglicht und die Weiterverarbeitung ausgebaut werden."

Wie konkrete Armutsbekämpfung im ländlichen Raum aussehen kann, zeigt der Faire Handel.
Die Unterstützung bei Infrastrukturprojekten, Erweiterung des Bildungsangebots, verbesserter Gesundheits- und arbeitsrechtlicher Schutz für lohnabhängige ArbeiterInnenn auf Plantagen und ökologische Nachhaltigkeit stehen klar im Vordergrund. „FAIRTRADE ist wirkungsvolle Entwicklungszusammenarbeit“, betont Brigitte Öppinger-Walchshofer, die Geschäftsführerin der Austrian Development Agency (ADA), „daher unterstützen wir seit vielen Jahren FAIRTRADE aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit. Uns geht es um die partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe und den Aufbau von Strukturen.“ In Schulungen lernen Kleinbauern und -bäuerinnen, wie sie ihre Böden nachhaltiger und gleichzeitig effizienter bearbeiten können. Unternehmerische Stärkung gehören neben fairen Preisen und der FAIRTRADE-Sozialprämie, zu den Kernelementen des fairen Handels. Mittlerweile nützen über 1,2 Mio. ProduzentInnen die Vorteile im Fairen Handel, müssen aber im Gegenzug strenge Sozial- und Umweltstandards erfüllen, um ihre Produkte unter dem FAIRTRADE-Siegel verkaufen zu können.

Jeder einzelne Konsument und jede Konsumentin können einen konkreten Schritt zur Bekämpfung von Armut setzen, indem sie bewusst zu einem fair gehandelten Produkt greifen. 

Alle FAIRTRADE-Produkte finden Sie unter www.fairtrade.at

drucker  email  Kommentieren (0) Kommentare