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Die Elektroautos kommen

17.10.2008:

Auch wenn der öffentliche Verkehr oberste Priorität in den Ballungszentren haben muss, werden Autos eine Realität bleiben. Schon in naher Zukunft könnten allerdings Autos mit Elektroantrieb flüsterleise dahinschnurren und ohne stinkende Abgasfahnen an uns vorbei rollen.

Foto: Smart
Daimler startet 2009 die Serienproduktion des smart ed (electric drife), 2010 soll das erste Batteriefahrzeug von Mercedes kommen.


"Hybrid" lautet das aktuelle Schlagwort für umweltfreundliche Automobiltechnologie. Die Technik dahinter: Zusätzlich zum normalen Verbrennungsmotor (Benzin oder Diesel) greift ein Elektromotor unterstützend ein. Die Batterie wird beim Fahren und Bremsen geladen. Weil sich beide Systeme ergänzen, reduziert sich der Spritverbrauch.

Nicht zufällig haben mit Toyota die Japaner bei dieser Technologie die Nase vorn. Ein strenges Regelwerk der japanischen Regierung zur stufenweisen Reduktion der Co2 Emissionen hat den Autobauern einige Hausaufgaben beschert. Bereits 1997 ging das erste Hybridfahrzeug, der Toyota Prius, in Serie. Bis 2007 hat Toyota weltweit eine Million davon verkauft, ab 2010 sollen es eine Million jährlich sein, wenn bis dahin diese Form der Hybridtechnologie nicht schon wieder überholt ist.

Plug-In Hybrid
Die Autokonzerne arbeiten schon intensiv an der nächsten Stufe auf dem Weg zum Elektroauto. "Plug-In-Hybrid" nennt sich jene Technologie, mit der das Auto ebenfalls mit einem Verbrennungs- und einem Elektromotor ausgestattet ist. Die wesentliche Neuerung: Die Batterie kann an jeder Steckdose aufgeladen werden. Für den Antrieb forschen die Entwicklungsabteilungen im Wesentlichern an zwei Konzepten. Beim einen übernimmt entweder der Elektro- oder der Verbrennungsmotor den Antrieb, beim anderen erfolgt der Antrieb ausschließlich elektrisch, der Verbrennungsmotor erzeugt über einen Generator zusätzlichen Strom, was längere Fahrten möglich macht.

Kern dieser Entwicklung ist allerdings nicht die Antriebstechnik, sondern die Batterie. Mit der Lithium-Ionen Akkutechnik, wie sie bei Handys und Laptops zum Einsatz kommt, sollen Reichweiten für den rein elektrischen Betrieb zwischen 50 und 160 Kilometer erzielt werden, manche sprechen schon von 250 Kilometer. Wenn man bedenkt, dass wir durchschnittlich rund 40 Kilometer am Tag fahren, können die Autos über weite Strecken elektrisch betrieben werden. In der Nacht bleibt genügend Zeit, die Akkus immer wieder aufzuladen.

"Die Zukunft gehört dem Elektroauto", sagt niemand geringerer als der VW-Konzernschef Martin Winterkorn. Es sollte auch nicht mehr lange dauern bis es so weit ist. Daimler Konzernschef Dieter Zetsche gibt dem Verbrennungsmotor für den PKW noch 20 Jahre. Die aktuell beschlossenen strengen Emissionsrichtlinien der EU werden die Entwicklung weiter antreiben. Viele weitere namhafte Autokonzerne wie General Motors, Mitsubishi, Peugeot, Renault, Nissan und Toyota setzen darauf, dass das Auto in Zukunft eher an der Steckdose aufgeladen statt an der Tankstelle befüllt wird. Der Wettlauf, wer die Zielflagge am Markt als erster passiert, hängt allerdings nicht von den Technikern der Autoschmieden sondern von den Chemikern der Batteriehersteller ab, mit denen man sich zusammengetan hat. Mit Details halten sich die Hersteller ziemlich bedeckt - wer will sich bei diesem Zukunftsmarkt schon gerne in die Karten schauen lassen?


Lesen Sie mehr in der lebensART November 2008

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Manager ohne Auto
Sie sind es gewohnt, die besten Entscheidungen für ihre Unternehmen zu treffen - und sie greifen auch punkto Mobilität zum passenden Mittel: Manager, die autolos mobil sind und damit gut ankommen.
So auch Michael Embacher, der als Architekt das Büro Embacher in Wien Leitet: In der Früh radelt er ins Büro im siebenten Wiener Gemeindebezirk. Im Lauf des Arbeitstages bewegt er sich mehrmals auf dem Velociped durch die Stadt. Auch seine 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind strampelnd mobil. Ins Auto steigt man nur, wenn man zu Baustellen außerhalb der Stadt muss oder bei Materialtransporten. Der Architekt ist überzeugt: "Die Bewegung tut dem Kopf gut, weil ich mich total konzentrieren muss. Das ist wie Urlaub."
Viele Leute haben Angst vor Diebstählen oder Unfällen. Auch Embacher hatte bereits mehrere Stürze, weil Autofahrer ihn mit dem Rückspiegel zu Boden stießen. Er gibt sich kämpferisch: "Das Rad sollte selbstverständlich auf der Straße sein. Doch es wird hier nicht als Verkehrsmittel wahrgenommen." In Wien legen die Menschen nur etwa 5,3 Prozent der Alltagswege mit dem Rad zurück, stattdessen werden selbst kürzeste Distanzen mit dem Auto gefahren.


Lesen Sie mehr in der lebensART November 2008


drucker  email  Kommentieren (1) Kommentar

Gruber Reinhard  am 17.11.2008 21:30:45

Dr. med.

Ich habe bei meinem Masseur im Wartezimmer das aufliegende Novemberheft durchgeblättert. Die Beiträge habe ich interessant und lesenswert gefunden. Leider war die Wartezeit zu kurz um mich in die einzelnen Artikel zu vertiefen. Die Zusammenstellung der Themen hat mir gut gefallen. Ich habe mir deshalb ein Probeheft bestellt. Vielleicht erhalte ich die Novemberausgabe (Elektroauto). Ich überlege auch das Journal für meine Allgemeinpraxis zu abonnieren.
M.f.G. Dr. R. Gruber