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Der Hof, auf dem Ideen wachsen

22.02.2010:
Auf dem Salzburger "Fürstenhof" von Lisa und Niki Rettenbacher gedeihen neben 400 Heil- und Gewürzkräutern auch jede Menge Ideen, die Feinschmecker und Gäste gleichermaßen begeistern.

Freistehende Badewannen in „Fürstensuiten“, ein Hofladen voll Köstlichkeiten, eine kleine Hofkäserei für den großen Geschmack, eine Bauernschenke für Gala-Dinners und ein Kräutergarten, der verdächtig nach Paradies duftet... Keine Frage, der Fürstenhof im Salzburgischen Kuchel ist einer der innovativsten Biobetriebe Österreichs.


 

Begonnen hat alles vor sechs Jahren, als Niki Rettenbacher mit seiner Frau Lisa den elterlichen Hof übernahm: „Unser Hof wurde damals als Nebenerwerbsbetrieb geführt. Wir wollten aber unbedingt von und auf unserem Hof leben und haben uns daher auf die Direktvermarktung konzentriert - Eine Käserei eingerichtet und dann Käsespezialitäten und Milchprodukte erzeugt“ - erinnert sich Niki Rettenbacher an die erste, erfolgreiche Etappe des kreativen, Salzburger Bio-Tandems.

Der gelernte Tischlermeister ist mittlerweile zum erfahrenen Käser avanciert, vor dessen Camembert und Brie, Weich- und Schnittkäse auch die kritischsten Käsegourmets den Hut ziehen und einen Gaumenknicks machen.

Freilich steht da Lisa Rettenbacher um nichts nach: Die einstige Bankkauffrau ist heute eine anerkannte Heil- und Gewürzkräuterexpertin und leitet zudem in der Ideenschmiede Fürstenhof die Tourismusabteilung. Ihre Rosmarin- und Basilikumnudeln, der Löwenzahnlikör oder das Kräuterpesto, der Ananassalbei und die Duftpelarganien sind im Hofladen eine feine Ergänzung zu den köstlichen Käse- und Fleischspezialitäten und lassen so manchen urbanen Delikatessentempel ziemlich alt und geschmacklos aussehen.

Ihren Urlaubsgästen bieten die Rettenbachers Erholung pur: In den gemütlich stilvollen „Fürstensuiten“ kann man/frau in freistehenden Badewannen so richtig in ein Blüten- und Kräutermeer eintauchen, sich hinterher mit hauseigener Naturkosmetik verwöhnen und anschließend in der Bauernschenke ein biologisches Abenddinner genießen. Nicht „All inclusive“ – aber alles am Hof.

Wie sich Ideen richtig und dauerhaft umsetzen lassen, haben sich Lisa und Niki Rettenbacher bei ihrer täglichen Arbeit mit der Natur abgeschaut: „Wir bewirtschaften unseren Hof nachhaltig und achten auf die Gesundheit der Tiere und die Fruchtbarkeit der Böden. Nachhaltigkeit ist uns auch bei der Umsetzung neuer Betriebszweige besonders wichtig. Erst wenn ein Betriebszweig gut und dauerhaft funktioniert, wenden wir uns einer neuen Idee zu“ – berichten die beiden Rettenbachers, die auf ihrem Fürstenhof bereits elf Angestellten eine spannende Arbeit bieten. Und diese haben alle Hände voll zu tun – denn gerade steht ein Catering für 500 Personen an.

 

weitere Infos:

 


 

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