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Das faire Frühstück – nachhaltiger Genuss für alle Sinne

04.06.2009:

Das erste „Faire Frühstück“ des Ökosozialen Studierendenforums an der Universität für Bodenkultur am 3. Juni hat alle Erwartungen übertroffen. Für rund 300 Studierende und ProfessorInnen wurden nachhaltige Leckerbissen in entschleunigter Atmosphäre zum Erlebnis für alle Sinne.

Foto: Ökosoziales Studierendenforum
Das Ökosoziale Studierendenforum hat zum fairen Frühstück geladen

Bei relaxten wie anregenden musikalischen Gustostückerln aus aller Welt bot sich den fairen FrühstückerInnen eine bunte Vielfalt quer durch die offene und freundliche Aula des Schwackhöferhauses.

FAIR meinte für die VeranstalterInnen GANZHEITLICH:

Fair zum Klima und unseren Ökosystemen durch nachhaltige Landwirtschaft und kurze Transportwege der Rohstoffe und Lebensmittel.
Fair zu den Menschen, die erzeugen, was wir essen durch gerechte Entlohnung und menschliche Arbeitsbedingungen – besonders in Entwicklungsländern.
Fair zu den heimischen LandwirtInnen durch die hohe Wertschätzung ihrer Handwerkskunst im Wirtschaften mit der Natur und das Bewusstsein dabei unsere Kulturlandschaft und Erholungswerte bereitzustellen.

Erlebbar wurden diese Werte an anregenden Stationen der Frühstücksmeile:

Das faire Frühstücksbuffet: Verwöhnte Gaumen wurden mit der einladenden Buffetmeile zum puren und bewussten Genießen angeregt. Mit einem ausgewählten Angebot an regionalen, biologischen sowie fair gehandelten Produkten reichte die Vielfalt vom Einkornvollkornbrot über leckere Sojaaufstriche hin zu knackigen Radieschen und Bananen.

Der faire Infocorner: Interessierte Augen blieben einige Schritte weiter hängen am Wissensfundus der Nachhaltigkeit im Alltag des Konsums. Bereichernde und nützliche Informationen zahlreicher umwelt- und entwicklungspolitischer sowie öffentlicher Institutionen schärften das Bewusstsein der FrühstückerInnen.

Die faire Filmlounge: Müde Augen erlebten eindrucksvolle und zugleich eindringliche Augenblicke im kleinen Kino. Ausgewählte Streifen rund um die großen Themen der Welternährung wurden hier von früh bis abends fairfilmt. Vom aufwühlenden „Hühnerwahnsinn“ über den nachdenklich stimmenden Kurzfilm „Momentaufnahme“ bis zum Gustostückerl „Septemberweizen“ von Peter Krüger spannte sich der Bogen.

Das faire Markstandl: Eine Forsetzung des kulinarischen Sinneserlebnisses bot vor dem Nachhauseweg für viele der bunte Stand mit ausgewählten Produkten aus fairem Handel.

Das Ziel, den Gusto vieler Studierender zum fairen Genießen und Nachdenken anzuregen, ist gelungen. Und damit hoffentlich auch die Motivation zum Handeln jener, die unsere Zukunft gestalten werden. Eine Zukunft, die von Fairantwortung und Fairänderung geprägt sein soll und zu mehr globaler Fairness beitragen soll als bisher. Infos: Marie-Theres Bristela und Claudia Hochreiter, Ökosoziales Studierendenforum,  www.oekosozial.at/studierende

drucker  email  Kommentieren (1) Kommentar

Linda Mauksch  am 07.09.2009 14:03:09

BSc

Das war eine sehr gelungene Veranstalltund und ich hoffe es folgen noch viele mehr.