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Armut

03.09.2007:

Armut heißt nicht einfach nur, mit ein bisschen weniger Geld als andere im Monat über die Runden kommen zu müssen. Armut bedeutet einen drastischen Mangel an Freiheiten und Möglichkeiten in der Gesellschaft.

Foto: Stockxpert
Armut: Kein Ausgehen mit Freunden, kein Urlaub, kein Auto etc. Diese Defizite machen krank - psychisch wie physisch (Symbolfoto)

Derzeit sind in Österreich 420.000 Menschen von Armut betroffen. Sichtbar ist nur ein kleiner Teil: Menschen, die ihre Nächte auf Parkbänken, zugedeckt mit alten Zeitungen verbringen müssen und untertags auf Almosen von Passanten angewiesen sind. "Doch Arbeitslose, Alleinerzieher, Migranten und Jugendliche mit mangelnder Bildung machen das Gros der armen Menschen in Österreich aus", sagt Martin Schenk, Sozialexperte der Diakonie Österreich und Mit-Initiator der Armutskonferenz.

Armut zeigt sich aber nicht nur durch Geldmangel, sondern auch an einem damit einhergehenden Mangel an Möglichkeiten und Freiheiten. Auch die Gesundheit leidet darunter. Schenk: "Die Lebenserwartung von armen Menschen ist um rund sieben Jahre geringer. Krankheiten wie Krebs oder Magenleiden treten in unteren Einkommensschichten drei Mal so häufig auf wie in oberen. Und die so genannte Managerkrankheit Bluthochdruck mit Infarktrisiko findet sich unter Armen drei Mal häufiger als bei Managern."

 

Armut raubt Zukunftschancen

Armut macht krank, verzweifelt und einsam. Not ist den Menschen, und besonders den Kindern peinlich. Die Betroffenen tun alles dazu, um ihre Situation vor den anderen zu verbergen. Kinder trifft die Not besonders hart: "Scham, Stress, gesundheitliche Schäden" nennt Caritas-Präsident Franz Küberl nur einige der Folgen, die Kinderarmut haben kann. Ebenso schlimm wie die unmittelbaren Folgen seien aber die Auswirkungen auf die Zukunft: "Mangelnde Bildung und Armut bilden eine entsetzliche Allianz", so Küberl.  

Normale Erwerbstätigkeit längst nicht mehr normal

Hartnäckig hält sich bei vielen in der Gesellschaft die christlich-konservative Meinung, dass Armut von den Menschen selbst verschuldet sei, a la " Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen". Doch das gesellschaftliche System mit all seinen Gesetzen und Regeln hat sich weder von selbst entwickelt noch ist es vom Himmel gefallen. Im Gegenteil - Menschen haben die Strukturen ihrer Gesellschaft geformt, die nicht immer für alle gelten, sondern gewisse Randgruppen ausschließen.

So zum Beispiel am Arbeitsmarkt, der ständig Veränderungen unterworfen ist, wo der Staat aber gerne an den alten Strukturen festhält als seien sie etwas "Heiliges". "Die normale Erwerbstätigkeit wird vom Staat gerne als die Norm angesehen, doch das stimmt längst nicht mehr.

Lesen Sie mehr in der lebensART September 2007

 

 

Angemessen

Wissenschaftsexperte Claus Holler, BIO AUSTRIA, arbeitet mit alternativen Messmethoden im Bio-Bereich: "Lebensmittel können sowohl gute als auch schlechte Nachrichten transportieren, und der menschliche Körper reagiert mit Entspannung oder Stress darauf."
Die Theorie dazu: Man muss den Körper nicht immer direkt berühren, um Einfluss auf ihn zu haben. Auch Unsichtbares wie Schallwellen lösen Reaktionen aus. Noch eine Ebene tiefer in der Wahrnehmungsskala liegen die elektromagnetischen Wellen. Genauso wie Musik können sie ausgleichend, energiespendend aber auch stressend wirken.

Eine der neuen Messmethoden erfolgt mit der sogenannten Quintstation (Bio-Resonanz). Diese biophysikalische Analyse misst das Energieniveau von Testpersonen. Eine Studie des Wiener Krankenanstaltenverbundes hat ergeben, das Bio-Lebensmittel das Energieniveau der untersuchten Personen steigen ließen.
 

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