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3. Holz

Brennstoff aus der Natur

Zentralheizsysteme, die mit erneuerbaren Energieträgern befeuert werden, sind aus ökologischer Sicht unbedingt vorzuziehen.

Tipp 1: Die billigste und krisensicherste Heizung mit der geringsten Abhängigkeit ist die Stückgutheizung. Diese ist jedoch mit Arbeitsaufwand verbunden. Zumindest muss man Holz einlagern und beim Heizen händisch nachlegen.

Tipp 2: Modernen Stückgutheizungen in Kombination mit einem Pufferspeicher und einer Solaranlage reduzieren diese Arbeit jedoch wesentlich. Ist die Anlage optimal dimensioniert, genügt es, einmal am Tag oder nur jeden zweiten Tag den Kessel mit Holz aufzufüllen. An sonnigen Wintertagen oder in der Übergangszeit übernimmt das Einheizen die Solaranlage automatisch. Damit verkürzt sich die Heizsaison um zwei Monate.

Tipp 3: Eine ideale Kombination aus „Fitness“ und Komfort bietet ein Kombikessel, der sowohl mit Pellets, als auch mit Stückgut zu befeuern ist. Wenn Sie im Winterurlaub sind oder sonst keine Zeit finden, selbst Brennholz nachzulegen, stellen Sie einfach auf Automatik um und das System arbeitet selbständig mit den Pellets weiter.

Tipp 4: Pelletskessel sind eine bequeme, vollautomatische und kostengünstige Alternative zu Öl und Gas. Pellets werden vor allem aus Sägeabfällen gepresst, um die Versorgung sicherzustellen wird mittlerweile auch Restholz aus Windwürfen und Durchforstungsarbeiten zerkleinert und verpresst. Sie werden mit Tankwägen angeliefert. Der Lagerraum entspricht in etwa der Größe eines Öltankraumes. Werden sie mit einem Sauggebläse in den Kessel geschickt, muss das Lager auch nicht unmittelbar neben dem Kessel liegen. Pellets können auch außerhalb des Hauses gelagert werden.

Tipp 5: Hackschnitzelheizungen sind im landwirtschaftlichen Bereich eine kostengünstige Alternative. Die meisten Bauern haben den Brennstoff selbst zur Hand. Für Kleinstabnehmer haben sich die Hackschnitzel nicht wirklich bewährt. Man braucht einen sehr großen Lagerraum direkt neben dem Kessel, damit das Hackgut mechanisch mit einer Schnecke in den Kessel befördert werden kann. Probleme gibt es auch mit der Feuchtigkeit.

Tipp 6: Zur Heizanlage gehört auch der Kamin. Dieser muss unbedingt auf die Verbrennungstechnik abgestimmt werden. Bei Zentralheizungen mit Brennwerttechnik, ist das Kaminrohr in Edelstahl oder Kunststoff auszuführen, weil die Abgastemperatur sehr niedrig ist und Kondensat im Kamin entsteht. Bei Kachelöfen oder Kaminöfen brauchen Sie ein System, das für höhere Abgastemperaturen geeignet ist. Passt der Kamin nicht zum Gerät, kann dieses auch nicht energiesparend betrieben werden.
 

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