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1. Keller

Vor Feuchtigkeit schützen

Ein optimales Grundstück ist gefunden, die Planung so weit abgeschlossen, die Finanzierung gesichert. In wenigen Wochen wächst aus den Tüfteleien des vergangenen Jahres ein Haus aus dem Boden – oder zuerst einmal in den Boden hinein.

Tipp 1: Wenn Sie sich für einen Keller entscheiden, wird dieser zumeist aus Ortsbeton oder in Fertigteilen ausgeführt. Das geht sehr schnell und ist auch finanziell eine interessante Variante.

Tipp 2: Für Südhanglagen bietet sich die Möglichkeit, den Kelleraufbau zu teilen. Nord-, West- und Ostwand wie gehabt in Beton, der vordere Südteil, der nicht unter der Erde liegt und meist hochwertige Räume mit Gartenanschluss bringt, wird mit Ziegel gemauert. Die Ziegelwand bietet hier ein besseres Raumklima.

Tipp 3: Die Ausführung des Kellers hängt grundsätzlich sehr stark davon ab, wie Sie ihn einmal nutzen möchten und wie der Untergrund beschaffen ist. Bei einer Hanglage ist ein verstärkter Eintrag von Feuchtigkeit zu erwarten. Da muss man bei der Feuchtigkeitsisolierung und der Ableitung des Wassers wesentlich besser aufpassen, als wenn das Haus auf einem durchlässigen Schotterboden gebaut wird.

Tipp 4: Der Drainageschlauch muss im Abstand von mindestens einem halben Meter zur Kellerwand und tiefer als die Fundamentplatte oder zumindest tiefer als die Anschlussstelle der Kellerwand verlegt werden, weil die Anbindung der Kellerwand an die Sohle den wundesten Punkt für einen Wassereintritt darstellt. Falsch ausgeführte Drainagen können leicht den gegenteiligen Effekt bewirken und zu wahren Bewässerungsanlagen werden.

Tipp 5: Für die Kellerdecke empfiehlt sich eine Ziegeldecke ohne Aufbeton. Ohne Aufbeton deshalb, weil man kein Baustahlgitter verlegen muss, das aus Sicht der Radiästhesie problematisch ist. Herstellerangaben bezüglich Spannweiten sind zu beachten.
 

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